Badehose statt Schlittschuhe

  • Veröffentlicht am: 3. Dezember 2007 - 14:54
Enno im Maschsee: Mit Eishockey-Schläger, aber ohne Schlittschuhe

Abschluss der Maschsee-Eiswette: Enno Hagenah musste bei 10,7 Grad Wassertemperatur erneut in den Maschsee steigen.

"Durch den Klimawandel haben wir im Januar immer noch herbstliches Wetter. Deshalb ist statt Schlittschuhen und Eishockey-Schläger erneut die Badehose angesagt!" kommentierte Enno Ha-genah, Landtagskandidat im Wahlkreis Mitte, den Abschluss seiner Klimaaktion, und stieg heute (25.1.) trotz des kalten Windes mutig in die Fluten des Maschsees. Das Ergebnis: 10,7 Grad Was-sertemperatur am 25. Januar. "Das könnte auch die Temperatur Ende April sein", rief der nur mit Badehose und Indians-Schal bekleidete Hagenah den neugierigen Passanten zu.

Hagenah hatte alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen mit ihm zu wetten, wie viel Grad der Maschsee heute haben wird. Die erste Probemessung, für die er am 3. Dezember 2007 bei ähnli-chen Wetterverhältnissen schon einmal in den Maschsee gestiegen war, hatte eine Wassertemperatur von 11,9 Grad Celsius ergeben.

Hagenah: "Dass der Winter in Hannover seit einigen Jahren weitestgehend ausbleibt, ist ein sicht-bares Zeichen für die Folgen des Klimawandels und zeigt den politischen Handlungsbedarf auf. Wenn es im Winter nicht mehr kalt wird, steigt uns das Wasser durch das schmelzende Polareis bald allen bis zum Hals. Eine konsequente Klimaschutzpolitik wird es nur mit Grün geben!"

Gewinnerin der Eiswette und damit eines ökologisch korrekten Drei-Gänge-Menüs im Restaurant Paradies ist Birgit Hübner aus Burgdorf. Sie schätzte die Temperatur auf 10,1 Grad. Die meisten Einsendungen hatten mit Temperaturen zwischen 4 und 7 Grad wesentlich kältere Werte angenommen.

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